Das Leben, 24.2.2010

Spürt ihr die Kraft,

die in uns erwacht?

Die uns auszehrt.

Die uns ausleert.

 

Spürt ihr die Macht,

die über uns lacht?

Die uns einverleibt.

Die uns macht voller Leid.

 

Spürt ihr das Leben

Ganz uns ergeben?

Das uns bescheint.

Das uns beweint.

Das immer da ist?

Das ist doch Mist!

 

MEIN KOMMI: Das Leben ist erst dann lebenswert, wenn man nicht zuviel über solche Sachen nachdenkt. Das ist nicht gut für die Seele.

25.2.10 16:53, kommentieren

Der Bach, 23.2.2010

Plätschert leise.

Singende Meise

fliegt hinüber

übern Bach drüber.

 

Plätschert laut.

Koi-Fisch kaut

still und leise

das Essen der Meise.

 

Der Fluss und Bach

des Wassers Macht

Geht über die hinaus

bis hin zum stillen Aus.

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Der Bösewicht, 22.2.2010

"Vertraut auf euren Bauch!

Esst nicht den Lauch!

Voll Gift ist er heut.

Höret, Liebe Leut!

 

Der Koch hats getan!

hat voller Elan

Gift hineingeworfen

Nach dem Plan er entworfen!

 

Glaubet mir doch!

Vertraut mir noch!

Esst den Braten!

Ist ohne Gift, habs erraten!"

 

Ein kleiner Bissen

und ein Kissen

Für immer unter dem Kopf.

Für immer unter dem Schopf.

25.2.10 16:48, kommentieren

"Das Namenlose Gedicht",19.2.2010 (Nein, es hat keinen Namen!)

Horcht den Worten

von allen Sorten

Betrachtet das Licht

Die Dunkelheit nicht

Erkennt die Wahrheit

wird zur Einheit

Glaubt den Gläubigen

Erst dann wird sie siegen

Das Herz der Welt

vor Freude schwellt.

 Wenn sie erkennt

das wir sie ernennt

zur Königin von allen

wird sie vor Freude lallen

1 Kommentar 25.2.10 16:45, kommentieren

Der Untergang, 18.2.2010

Sollte die Welt untergehn

werden jene zusehn

wie die Berge schrumpfen

und Ameisen sie übertrumpfen

und die Menschen zurückgehn

und sie nie wiedersehn.

 

Die Bauten gehen unter

Die Tränen laufen munter

an den Gefallenen entlang

und den Andern wird bang

Denn wenn das Meer kam

waren sie zu lahm.

 

Als die Sonne explodiert

ein Mann es probiert

sie wiederherzustellen

doch er muss feststellen

dass das nie funktioniert

und er endgültig verliert.

 

Das all sollte geschehen

Würde die Welt untergehen

Doch dass das passiert

ist unmöglich

denn die Natur verliert

alles unlöblich

25.2.10 16:38, kommentieren

Das Lachen, 17.2.2010

Sobald die Sonne versinkt,

Das Lachen erklingt,

Dass den Menschen Freude gab

und jeder von ihnen mag.

 

Doch als der Mond erscheint

wars gar ncht gemeint

das Lachen, das jene

sich niemand zurücksehne.

 

Denn es ist nun vorbei

Die kleine Plackerei

Die sich als Lachen tarnte

als der Erste ermahnte

und das Schrien, das Große,

den Zweiten erboste,

als er dann sah

Das Schreien blieb da.

25.2.10 16:33, kommentieren

Der Natur ergeben, 17.2.2010

Als der Himmel sich schwarz färbte,

Das Brot schnell verderbte,

und der schwarze Schnee fiel,

waren die Menschen sein Ziel.

 

Als der Schnee auf sie niederging,

sich in den Nerven verfing,

die kleinen Waisen schrien

und danach zu Boden fielen,

sah man es endgültig ein:

Das Leben des Menschen ist klein.

 

Doch dieses Leben, so klein es auch sei,

das ist im Ende doch einerlei,

Das Schöne, das Schlimme der Leben

Ist der Natur immer ergeben.

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